JUDO  Ostschweizer Einzelmeisterschaft

Sonntag, 4. November 2018, Sporthalle Lindenhof Wil

Für diesen Anlass mit gegen 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind wir auf 50-60 Helfer angewiesen. Wer unseren Verein dabei aktiv unterstützen möchte, kann sich in folgenden Bereichen betätigen: Sponsorensuche / Festwirtschaft / Einrichten / Aufräumen / Turnierbüro / Zeitmessung / Parkplatzeinweisung / Sanität / Ordnung, Sicherheit...

Interessierte melden sich für genauere Informationen und die Anmeldung bitte über das Kontaktformular oder Tel. 071 911 06 84 bei Marcel Wenger .

45 Jahre Judo Ostschweizer Einzelmeisterschaft ein Rückblick

Anfang der 70er Jahre gab es für die Judoka der Region neben der SMM (Schweizer Mannschaftsmeisterschaft) und den Regionalausscheidungen für die SEM (Schweizer Einzelmeisterschaft) kaum Möglichkeiten an Einzelturnieren Kampferfahrungen zu sammeln. Zu dieser Zeit wurden alle Turniere hauptsächlich von Nippon Zürich dominiert, der damals grössten und im Wettkampf erfolgreichsten Judoschule der deutschsprachigen Schweiz. Die Tatsache, dass die meisten Medaillen an Nippon oder Westschweizer Clubs gingen, war für die übrigen Ostschweizer Teilnehmer natürlich wenig motivierend. So kam Hansruedi Wenger auf die Idee, für die Kämpfer der Region eine Ostschweizer Einzelmeisterschaft unter Ausschluss der Stadt Zürich zu organisieren. Er schlug vor, für die Teilnahmeberechtigung, eine Grenze mitten durch den Kanton Zürich zu ziehen. Für die erste Judo-OSEM 1972 wurde die Teilnahmeberechtigung wie folgt definiert: Als Ostschweiz galten die Kantone St. Gallen, Appenzell, Thurgau, Schaffhausen und der östliche Teil des Kantons Zürich (Winterthur, Uster, Wetzikon). Ab 1973 kamen Graubünden und Glarus sowie die Vereine des Fürstentums Lichtenstein dazu. Durch vermehrte Zusammenarbeit und unterstützt durch die Aktivitäten des Kantonalen Judoverbandes SG+TG, war unsere Region 1986 so erstarkt, dass die Teilnahmeberechtigung auf die gesamte Region 3 ausgedehnt werden konnte. Dazu gehörte natürlich der ganze Kanton Zürich sowie die Kantone Schwyz und Zug. Der Kanton Graubünden blieb ebenfalls teilnahmeberechtigt.