Kampfkunst

Geschichte des Karate

Bereits vor mehr als tausend Jahren wurden karateähnliche Techniken von buddhistischen Mönchen in Chinas Kloster Shaolin geübt.

Man nimmt an, dass der indische Mönch Bodhidharma (Begründer des Zen-Buddhismus) 525 n. Chr. bei einer Reise von Indien nach China eine Urform des Karate im Shaolin-Kloster einführte. Er unterwies die Mönche im Zen-Buddhismus und in gymnastischen Kampfformen. Um die von ihm entwickelten Techniken zu sichern, schuf er ein formales Lehrsystem, die Kata, mit denen alle Übungen auch ohne Partner durchgeführt werden konnten.

Diese Kampfkunst wurde dann immer weiter entwickelt und später von Chinesen auf die Insel Okinawa gebracht, wo sie sich mit den Kampftechniken der unterdrückten Bewohner dieser Insel vermischte. Als die Feudalherrscher der Bevölkerung den Waffenbesitz verboten, förderte sie damit ungewollt die Entwicklung des Kampfes mit "leeren Händen". Durch hartes Training wurden die Inselbewohner gefürchtete Gegner, selbst für den bewaffneten Feind.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschieden Stilrichtungen aus dem ursprünglichen Karate heraus darunter auch das moderne Shotokan-Karate von Meister Gichin Funakoshi (1869-1957). 1922 kam Funakoshi nach Japan um Karate vorzustellen und traf dort auf Jigoro Kano den Begründer des Judo. Unterstützt von Kano legte er den Wert noch mehr auf die innere Einstellung. Die Stilrichtung Shotokan-Karate wurde nach dem Künstlernamen Funakoshis benannt und vereint heute mehr als einen Drittel aller Karateanhänger.

Budo-Sport-Club Arashi Yama Wil

Sektion Karate